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Dachboxen Vergleich

Dachboxen für das Auto sind die perfekte Möglichkeit, um das Laderaumvolumen zu erweitern. Anstatt in den Kofferraum, wandern die zu verstauenden Koffer, Taschen und vieles mehr kurzerhand auf das Dach. Das Angebot auf dem Markt ist enorm doch Tests zeigen, dass nicht jede Dachbox qualitativ gut genug ist. Wichtig ist vor allem das Verhalten bei einem Unfall und somit die Sicherheit. Wer eine Dachbox kaufen möchte, sollte sich daher im Vorfeld genauestens informieren.

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Was leisten Dachboxen für das Auto?

Sie heißen Dachbox oder – in der einfacheren Form – auch Autogepäckträger. Gemeinsam ist den jeweiligen Produkten, das sie ein Plus an Laderaum versprechen und hierfür das Dachnutzen. Vom Gesetzgeber ist hierfür noch nicht einmal eine Allgemeine Betriebserlaubnis(ABE) vorgesehen und die Dachboxen müssen auch nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen werden. Wichtig ist allerdings, dass keine Teile hervorragen und eine Gefahrdarstellen und natürlich dürfen auch keine Spitzen oder scharfe Kanten existieren. Weitere gesetzliche Vorgaben lassen sich vergleichsweise leicht einhalten, denn von einem PKW wird weder die Gesamthöhe von vier Meter überschritten noch eine Breite jenseits von 2,55Meter erreicht, um einige der Reglements zu nennen. Gesetzt wird neben Gepäckträger und Fahrradträger sowie Skiträgern vor allem auf Dachkoffer bzw. Dachboxen, die aerodynamisch geschnitten sind und über spezielle Schienen auf dem Autodach halten.

„Gesetzt wird neben Gepäckträger und Fahrradträger sowie Skiträgern vor allem auf Dachkoffer bzw. Dachboxen, die aerodynamisch geschnitten sind und über spezielle Schienen auf dem Autodach halten.“
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Vor- und Nachteile von Dachboxen

Dachboxen für das Auto dürfen naturgemäß nicht die angegebene Dachlast eines Fahrzeugs überschreiten und auch das zulässige Gesamtgewicht sollte im Auge behalten werden. Hinsichtlich des Volumen liegen kleine Dachboxen bei maximal 400 Liter und ab 500 Liter spricht man von einer eher großen Dachbox. Es handelt sich somit – über den Daumengerechnet – um einen zusätzlichen Kofferrauminhalt. Wer allerdings eine Dachbox kaufen will, sollte einen erhöhten Luftwiderstand und hieraus resultieren einen zusätzlichen Verbrauch in der Größenordnung von zehn bis 50 Prozent einkalkulieren.

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Dachboxen Nachrüsten

Dachboxen nachrüsten ist selbstverständlich möglich, denn auf dem Markt existiert ohnehin kein Fahrzeug, dass die zusätzliche Ladefläche serienmäßig anbietet. Möglich sind verschiedene Befestigungssysteme, die meist mitgeliefert werden. Ob U-Bügel, Krallenbefestigung oder auch Schnellspanner oder ClickFix – die einzelnen Systeme haben allesamt ihre Vor- und Nachteile. Bei den Dachträgerprofilen ist zudem die richtige Barrenstärke zu beachten, denn nicht jede Befestigung passt zu jeder Dachbox und zu jedem Fahrzeug. Beim Beladen der Dachboxen sollte auf besonders schwere Gegenständeverzichtet werden und das Gewicht darf meist nicht mehr als 75 Kilogramm betragen. Lücken sind zu vermeiden und zudem empfiehlt sich das Arbeiten mit Spanngurten bzw. das Sichern der Lasten. Beim Dachbox kaufen sollte auf das Vorhandensein eines Prüfsiegels von GS oder dem TÜV geachtet werden und zudem lohnt sich der Kauf von Dachboxen mit Schloss, um Diebstähle zu verhindern. Wer Platz sparen möchte, ist ggf. mit einer Faltbox gut beraten und für spezielle Gegenstände wie Skier oder Golfausrüstung existieren spezielle Boxen.

Dachboxen im Test

Vor dem Dachbox kaufen, empfiehlt sich die Lektüre eines Testberichts. Sowohl der ADAC als auch die Zeitschrift Auto Bild haben die Dachgepäckträger bzw. Boxen unter die Lupe genommen und kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Beim ADAC ist die Thule Dachbox und damit das Produkt eines der bekanntesten Herstellern mit einer Gesamtnote von 1,9 der Testsieger. Ebenfalls zu erwähnen sind die Dachboxen von Kamei, Atera, Hapround auch Mont Blanc und Norauto schneiden noch mit einem „gut“ ab. Drei weitere Dachboxen erreichen ein „befriedigendes“ Ergebnis und nur ein Produkt landet bei einem „ausreichend“ und einer 4,0. Die Thule Dachbox wurde auch deshalb für „gut“ befunden, weil die Handhabung so einfacherfolgt. Schwächen zeigten einige Produkte im unteren Bereich bei Crashs und auch die Montage erweist sich mitunter als knifflig. Erfreulich hingegen ist das Abschneiden aller Dachboxen bei den Fahrtests. Weder das Bremsen noch das Ausweichen wird beeinträchtigt und nur bei einer Dachbox verformte sich der Deckel ein wenig und ließ einen Spalt von drei Zentimeter durch den kleine Ladungsteile verloren gehen könnten.

Bei Auto Bild landet die Thule Dachbox ebenfalls auf dem ersten Platz, wenn es um die beliebtesten Dachboxen nach Verkauf geht. Interessant ist dabei, dass in den Top Five gleich noch zwei weitere Produkte dieses Hersteller auftauchen. Im Einzelnen gelten die Thule629201 Motion XT, die Thule 634200 Touring sowie die Thule 635100 Force XT S ganz sicher als empfehlenswert und auch Thule Pacific 600 wird immer wieder genannt. Bei der Zeitschrift Auto Motor und Sport war die Thule Force XT XL der Testsieger und verwies die Produkte von Kamei, Hapro und Atera auf die Plätze. Allesamt kamen auf ein „empfehlenswert“ und in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis wird auch noch Norauto des Anbieters A.T.U. genannt.

 

Zusammenfassung

Dachboxen für das Auto sind schlichtweg praktisch und packen eine Menge weg. Das Volumen entspricht einem kleinen Kofferrauminhalt und nur hinsichtlich des Gewichtsexistieren einige Einschränkungen. Wer eine Dachbox kaufen möchte, geht mit Thule Dachboxen auf Nummer sicher, denn hier handelt es sich meist um die Testsieger. Es existieren allerdings auch noch andere qualitativ gute Hersteller wie Hapro, Kamei oder Jetbag, um nur einige zu nennen. Entscheidend bei der Auswahl ist das genaue Abstimmen auf die eigenen Bedürfnisse und das Passen zum Fahrzeug.

Dachboxen Hersteller

Hapro

Kamei

Jetbag

Norauto

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