Abarth

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Abarth - getunte Italiener

Die Geschichte des italienischen Autobauers Abarth könnte ganz Bücher füllen und hat dies auch schon getan. Mancherorts wird sogar behauptet, es handele sich um eine komplizierte „Storia“, was vor allem mit der Tätigkeit als Lizenzbauer, Tuner und – ganz nebenbei – Hersteller eigener Fahrzeuge zu tun hat. Fakt ist, dass Abarth seit 1949 existiert und 1971 von Fiat übernommen wurde. Es ließe sich von einem Werkstuner sprechen, der allerdings seit vielen Jahren im Rang eines eigenständigen Herstellers steht. Markenzeichen ist der Skorpion, der nicht mehr und nicht weniger als das Sternzeichen des Gründers und Namensgebers Carlo Abarth darstellt. Es werden allerdings bis heute jede Menge Wortspiele zur Giftigkeit und Dynamik des Tieres in Beziehung zu den durchweg sportlichen Fahrzeugen angestellt. Fakt ist, dass schon bei der Gründung der Motorsport eine große Rolle spielte und die Fahrzeuge bis heute keineswegs als reine „Brot-und-Butter-Modelle“ gelten können, sondern immer einen Schritt weiter gehen. Topmodelle sind der 595 und der 695, bei denen es jeweils um Varianten des Fiat 500 handelt.


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595

Abarth

595

Highlights

  • sportlich
  • einzigartig
  • traditionell

Die Geschichte der "Rennsemmel"

Ob als „Rennsemmel“ oder „Giftzwerg“ – Zuschreibungen für ein Modell aus dem Hause Abarth kommen nur selten ohne Superlative oder Bildhaftigkeit aus. Die Marke elektrisiert und emotionalisiert und der Neustart des Jahres 2007 wurde regelrecht gefeiert. Vor allem in Europa ist Abarth ein echtes Zugpferd, während Modelle für den US-amerikanischen Markt als "Fiat Elaborazione Abarth" angeboten werden, womit auch die Nähe zum Mutterkonzern zum Ausdruck kommt.
In den Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war der gebürtige Wiener Carlo Abarth bzw. Karl Abarth Repräsentant für Porsche und wechselte bald zu Cisitalia. Als erfahrener Rennfahrer interessierte sich Abarth mehr und mehr für die Konstruktion eigener Fahrzeuge und gründet 1949 seine eigene Firma. Seit den frühen Jahren wurden immer wieder Motoren von Fiat getuned, doch parallel hierzu präsentierte Abarth immer auch wahre automobile Schönheiten als Prototypen. Ein Musterbeispiel ist der „Tipo 1500“, der bei Bertone gezeichnet wurde und daher auch als „Bertone Biposto“ bekannt wurde. In den folgenden Jahren arbeitete Abarth unter anderem mit Ferrari sowie Ghia zusammen und auch Giorgio Giugiaro, Vignale, Pininfarina, Luigi Colani und Zagato gehören zu den Gestaltern der in Kleinstserien oder gar als Einzelstücke produzierten Modelle. Abarth verpflichtete somit ein regelrechtes „Who is who“ der italienischen Autobaukunst und produzierte parallel hierzu für Marken wie Alfa Romeo und das französische Unternehmen Simca. 1960 gelangen gleich acht Weltrekorde mit dem „1000 monoposto record“ und seinem ungewöhnlich aerodynamischen Design, der unter anderem 24 Stunden bei einem Durchschnitt von 198,795 km/h bzw. 5.000 km mit durchschnittlich 199,237 km/h zurücklegte.


Die Modellpalette bei Abarth kann mit Fug und Recht als vielseitig bezeichnet werden, wenngleich immer dieselbe Basis variiert wird

Rennsportgrößen im kleinen Flitzer

Parallel zu den Aktivitäten im Bereich des Prototypenbaus und Tunings, verdingte sich Abarth auch im Rennsport. Größen wie Derek Bell oder auch Walter Röhrl fuhren für die Marke mit dem Skorpion. 1979 starb Carlo Abarth und schon zuvor war die Marke ein wenig in Vergessenheit geraten. Aus den Jahren nach dem Verkauf an Fiat ist vor allem der Autobianchi bzw. Lancia A112 aus den 1970er und 80er Jahren zu nennen. Fiat nutzte Abarth in der Namensgebung seiner dynamischeren Modelle und verkaufte unter anderem einen Ritmo Abarth sowie Abarth-Zubehör. 2007 kam es im Rahmen des Revivals des Fiat 500 auch zu einer Wiederauferstehung von Abarth. Die Marke mit dem Skorpion sorgte dafür, dass der kultige Kleinwagen noch ein gutes Stück schärfer daherkam und ab 2012 als Abarth 595 auf dem Markt ist. Dahinter steht die 2007 gegründete Abarth & C. SpA unter dem Dach von Fiat, die in den folgenden Jahren eine ganze Breitseite an Fahrzeugen auf den Markt brachte, die jedoch allesamt auf dem 500 basieren. Die Modellpalette bei Abarth kann mit Fug und Recht als vielseitig bezeichnet werden, wenngleich immer dieselbe Basis variiert wird. Der Einstieg erfolgt im 595 oder 595C, daneben existieren Ausführungen mit Beinamen wie Turismo, Competizione, Essesse, Scorpioneoreo und so weiter. Auch zu erwähnen ist der 695, der eine noch stärkere Version des Kleinwagens darstellt. Etwas älteren Baujahrs sind die Überarbeitungen des Fiat 124 Spider von 2016 oder des Punto von 2011, um nur einige der streng limitierten Sondermodelle zu nennen.

Die Fahrzeuge bestechen durch ihre Kompromisslosigkeit und sind einzig und allein dem Fahrspaß gewidmet

Fazit

Wer sich für einen Abarth entscheidet, weiß genau, worauf er oder sie sich einlässt. Die Fahrzeuge bestechen durch ihre Kompromisslosigkeit und sind einzig und allein dem Fahrspaß gewidmet. Die Basis bilden vor allem Kleinwagen von Fiat, die in nahezu allen Bereichen „aufgemotzt“ werden.

Pro

  • überaus sportlich
  • hohes Prestige
  • zahlreiche Sondermodelle

Contra

  • Basis fast immer Fiat
  • zum Teil eher Tuning als eigene Modelle
  • kaum alternative Antriebe

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