Fiat Tipo

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Fiat Tipo mit Stufenheck, Schrägheck oder als Kombi

Ein guter Kompaktwagen muss nicht teuer sein. Das bewies Fiat bereits in den 1990ern mit seinem Raumwunder Tipo. Nach mehrfachem Namenwechsel und der Übernahme von Chrysler ist der Fiat Tipo wieder da. Gefällig im Design, wahlweise mit Stufenheck, Schrägheck oder als Kombi. Dabei immer angereichert mit überraschend viel Technik fürs kleine Geld.

Bauformen

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Schräghecklimousine

Fiat Tipo

Schräghecklimousine

Kombi

Fiat Tipo

Kombi

Highlights

  • Gute technisches Serienausstattung
  • Sparsame 4-Zylinder Diesel- und Ottomotoren
  • Bauformen Schrägheck, Stufenheck, Kombi

Testbericht: Viel Licht bei der Technik, Schatten bei der Sicherheit

In der Türkei gebaut und dort als Aegea vertrieben, findet der Fiat Tipo hierzulande vor allem in der Schrägheck-Bauform seine Käuferschaft. Zwar muss man zwar Einschränkungen bei der Sicherheit und Interieur-Qualität hinnehmen. Dafür punktet der Preisbrecher mit viel Raum für Passagiere und Gepäck sowie Zukunftstechnologien wie dem Fiat Infotainmentsystem Uconnect.

Fiat Tipo mit Stufenheck, Schrägheck oder als Kombi 

Der Fiat Tipo wurde nach der Übernahme des US-Autobauers Chrysler komplett neu entwickelt und ist als Stufenhecklimousine, Schräghecklimousine oder reiner Kombi erhältlich. Mit dem Fiat-Fahrzeug der 1980er Jahre hat er kaum mehr als wiederbelebten Namen gemeinsam. Aufgrund seiner Länge von 4,37 bis 4,57 m, einer Breite von 1,79 m sowie Höhe von knapp 1,50 m ist er weiterhin der Kompaktklasse zuzuordnen. Dabei weiß der Tipo Neuwagen mit seiner insgesamt harmonischen Linienführung inklusive Lichtkanten und Chromleisten, dem Randstand von 2,64 m sowie seinem ausgeprägtem Kühlergrill absolut zu gefallen. Seinen hohen praktischen Wert beweist der Italiener durch seine Kofferraumgröße. Hier überflügelt die in Deutschland so beliebte Schräg- bzw. Fließheckvariante mit 440 l die Golf-Klasse-Konkurrenz deutlich. Beim Stufenheck sind es 520 l und beim Kombi 550 l Stauraum, letzterer erweiterbar auf 1.650 l. Vier Personen finden im Fiat Tipo ausreichend Platz, um bequem mitzufahren, wobei eine dreitürige Ausführung gar nicht erst angeboten wird.

Fiat Tipo kommt mit Klimaanlage und Touchscreen 

Was den Innenraum betrifft, kann der Fiat Tipo Neuwagen einerseits nicht verhehlen, dass er ein kostengünstiger Vertreter der Golfklasse ist. Die eingesetzten Materialen lassen jeden Anflug von Luxus vermissen, die Oberflächen bestehen aus einfachem Kunststoff. Wirklich schlecht geraten ist andererseits aber ebenso wenig. Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet und die Sitze sind angenehm gepolstert. Räumlich bietet Tipo selbst den hinteren Mitfahrern eine bemerkenswerte Kopf- und Beinfreiheit. Bei der Technik fährt der Italiener für ein Low-Cost-Auto sogar bemerkenswerte Geschütze auf. So sind serienmäßig eine Klimaanlage, elektrisch verstell- und heizbare Außenspiegel sowie ab dem Modell Pinto Mirror das Fiat Infotainmentsystem Uconnect vorhanden. Letzteres umfasst einen Touchscreen mit Bluetooth, eine Freisprech- und Radioanlage sowie USB- und Smartphone-Anbindungen. Gegen Aufpreis lassen sich ein Navigationssystem, Park-, Regen- und Lichtsensoren, ein Tempomat und eine Rückfahrkamera mitbestellen. 2019 wurden Ausstattungslinien neu aufgestellt. Seitdem heißt die Einsteigerversion Pinto Street, gefolgt vom Pinto Mirror und Pinto Lounge sowie dem Pinto S-Design als Topmodell.

Größtes Tipo-Manko ist die Kindersicherheit

Wer hohe Erwartungen an die Sicherheitsausstattung stellt, wird mit einem Fiat Tipo Neuwagen nur bedingt zufriedengestellt. In der Basisausstattung erhielt das Kompaktfahrzeug insgesamt nur 3 von 5 Sternen. Immerhin hält der Tipo  auf allen Sitzplätzen Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer, Gurtwarner sowie seitliche Kopfairbags bereit. Auf den Vorderplätzen wird der Oberkörper zusätzlich durch Seitenairbags geschützt. Gleichzeitig drohen für den Fahrer bei einem Frontal- und Heckcrash mittelschwere Verletzungen des Brustkorbs sowie der Halswirbelsäule. Deutlicher treten die Schwächen des Fiat Tipo bei der Kindersicherheit zutage. Hier reicht das das Risiko für Verletzungen von mittel bis sehr hoch. Grund sind die fehlenden Isofix-Halterungen für den Beifahrersitz. Zum anderen lassen sich auf der mittleren Rücksitzposition nur bestimmte, kleine Kindersitze angurten. Ab Werk praktisch blank ist der günstige Kompakte was die Assistenzsysteme betrifft. Hier sollte man in das optionale Sicherheitspaket investieren, das einen Notbremsassistenten beinhaltet.


Viel Platz für Passagiere und Gepäck

Sparsame 4-Zylinder Diesel oder Benziner

Für den Fiat Tipo stehen seit seiner Einführung zwei Ottomotoren und zwei Dieselaggregate zu Wahl, die im Herbst 2018 gegen die neuste Motorengeneration getauscht wurden. Die 4-Zylinder starten bei einer Leistung von 70 kW (95 PS) und reichen hinauf bis zu 88 kW (120). Die Top-Versionen sind mit Turbolader (1.4 T-Jet Benziner) und Speichereinspritzung (1.6 MultiJet Diesel) ausgestattet und besitzen eine Start-Stopp-Technik. Gekoppelt sind die Antriebe an eine klassische 5- oder 6-Gang-Handschaltung, für das Diesel-Topmodell ist alternativ die 6-Gang-Automatik DDCT verfügbar. Sportwagenqualitäten darf man von dem Fronttriebler natürlich nicht erwarten. Je nach Motor schafft er die 100 km/h aus dem Stand nach etwa 10 bis 13 Sek., die Höchstgeschwindigkeit ist bei maximal 200 km/h erreicht. Gleichzeitig besticht ein Fiat Tipo Neuwagen durch seine erfreulich hohe Laufkultur mit gut abgestimmtem Fahrwerk und präziser Lenkung. Hinzu kommen der geringe Verbrauch sowie die Einhaltung der strengen Euro 6d-temp Abgasnorm.

Chrysler-Übernahme als Startschuss für Tipo-Neuauflage

Die Geschichte des Fiat Tipo lässt sich in die Hauptzeiträume vor und nach der Übernahme der US-Automarke Chrysler unterteilen. Die erste Generation des Kompaktwagens trug die interne Bezeichnung Typ 160 und löste 1988 den Fiat Ritmo ab. Mit dem Tipo begründete Fiat seine moderne Gleichteilstrategie: Seine Bodengruppe bildet die Basis für andere PKW des Fiat-Konzerns, darunter den Lancia Delta II sowie zahlreiche Alfa Romeo-Modelle. Die vom neu gegründeten I.DE.A Institute entwickelte Karosserie behob die Rostanfälligkeit des Ritmo durch Verzinkung der Außenhaut und tragender Elemente. Zudem wurden Teile aus Kunststoff gefertigt, um das Gewicht zu reduzieren und dem Kompaktwagen seine außergewöhnliche Form zu geben. Leider schnitt die Karosserie bei Crashtests überaus schlecht ab – ein Manko, das auch nach dem Einbau von Verstärkungen erhalten blieb. Gefertigt wurde der Fiat Tipo Typ 160 zunächst nur als fünftürige Schräghecklimousine, gefolgt von einem Stufenheck- und Kombimodell namens Tempra. Als Sondermodelle fanden der 2.0 GT TopClass und 16V Sport besonders großen Anklang. Im Zuge einer Modellpflege wurde 1993 noch eine dreitürige Variante auf den Markt gebracht, bevor im Spätsommer 1995 die Tipo-Produktion auslief. An seine Stelle rückten der Fiat Brava und Bravo, wiederum abgelöst vom Fiat Stilo.
Nach der Übernahme von Chrysler und dem neu gegründeten Konzern Fiat Chrysler Automobile (FCA) folgte 2015 die Neuauflage des Fiat Tipo mit der Bezeichnung Typ 356. Es entstand in Kooperation mit dem türkischen Fiat-Joint Venture Tofas und feierte auf der Istanbuler Autoshow 2015 Weltpremiere. Ebenso findet die Produktion der Fiat Tipo Neuwagen im Tofas-Werk in Bursa (Türkei) statt. Dort, wie auch in anderen Ländern Südeuropas und des Nahen Ostens, wird der Kompaktwagen in Anspielung auf das ägäische Meer unter dem Namen Fiat Aegea vertrieben. Insgesamt ist der Golfklasse-Vertreter in rund 40 Ländern verfügbar, darunter auch in den USA unter der Fiat Chrysler-Tochtermarke Dodge als Modellreihe Neon.

- Fertigung Fiat Tipo I 1988 bis 1995 (Typ 160)

- Einführung fünftürige Stufenhecklimousine

- 1990 Einführung Tipo Stufenheck und Kombi Tempra

- 1993 Facelift, Einführung Dreitürer

- 2015 Einführung Fiat Tipo II (Typ 356)

- Produktion bei Tofas in Bursa (Türkei)

- Regionale Bezeichnungen Fiat Aegea, Dodge Neon

- 2019: Neue Ausstattungspakete Street, Mirror, Lounge, S-Design

Der Fiat Tipo ist ein kostengünstiges Fahrzeug, wie man es sich größtenteils wünscht

Fazit

Der Fiat Tipo ist ein kostengünstiges Fahrzeug, wie man es sich größtenteils wünscht. Nüchtern zwar, aber keineswegs ohne Reiz bei der harmonischen Optik und technischen Ausstattung. Selbst das Fahrgefühl ist von einer italienischen Leichtigkeit bestimmt, sofern man nicht das schwächste Motorenangebot wählt. Dafür geizt der Kompaktwagen mit optionalen Extras und die (Kinder-)Sicherheit sowie Fahrassistenzsysteme geben Anlass zur Kritik. In Bella Italia führt der Fiat Tipo dennoch die Zulassungsstatistik im Golfklasse-Segment an, sieben weitere EU-Staaten führen ihn unter den Top 10. Als Mitbewerber hängen einem Tipo Neuwagen besonders die kompakten Preisbrecher Skoda Rapid, Kia C’eed und Dacia Logan dicht am Heck.

Pro

  • Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
  • Modernes Design und großer Innenraum
  • Gute Serienausstattung mit innovativer Technik

Contra

  • Interieur weitgehend aus Plastik
  • Mängel bei der Sicherheit
  • Fast keine optionale Extras

Modell Details

Außenfarbe
Kraftstoff
  • bleifrei
Getriebeart
  • Automatik
Leistung
  • 96 kW (130 PS)
Außen-Abmessung
  • Länge (mm)4.368 - 4.571
  • Höhe (mm)1.495 - 1.514
  • Breite (mm)1.792
  • Radstand (mm)2.638
Gewicht
  • zulässiges Gesamtgewicht (kg)1.830 - 1.930
  • Leergewicht (kg)1.405 - 1.455
  • Anhängerlast gebremst / ungebremst (kg)- / 1.200

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