Volkswagen California

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VW California: Die Camper-Legende lebt

Es gibt kaum ein Fahrzeug, das den Wunsch nach Unabhängigkeit derart verkörpert, wie der VW Bulli. Als VW California hat das Konzept des Campervans bis heute überlebt. Natürlich mit modernem Innenraum- und Fahrkomfort, wahlweise inklusive Küchenzeile. Den Drang nach spontanem Ausbruch aus dem Alltag stillt das legendäre T-Modell jedoch nach wie vor.

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Campingbus

Volkswagen California

Campingbus

Highlights

  • 2.0 TDI erfüllt Euro-6d temp EVAP
  • Hochwertige Ausstattung mit oder ohne Küche
  • Kult-Image

Testbericht: California 6.1 auf der Höhe der Zeit

Eine neue Küche, lauschigeres Dachbett und zahlreiche Assistenzsystemen: Mit der Generation 6.1 ist der der VW California in der Gegenwart angekommen angekommen. Das gilt auch für den neuen Dieselmotor, der das naturbezogene Bulli-Hippie-Image wieder aufpoliert. Fast schon folgerichtig hat der Campingbus drei Jahre nacheinander den Award „Reisemobil des Jahres“ gewonnen.

Der VW California mit oder ohne Küche

Der VW California basiert als Reisemobil auch in der sechsten Generation auf dem klassischen Transporter-T-Modell, das 2015 neu eingeführt wurde. Im Herbst 2019 erhielten dann sowohl der Multivan als auch der legendäre Camper ein umfassendes Facelift. Die Außenmaße bleiben mit 4,90 m Höhe, 1,90 m Breite und 1,99 Höhe im Vergleich zum T5 praktisch unverändert. Beim Exterieur hat sich allerdings einiges getan. So folgt der VW California der neuen Desgnsprache der VW-Familie. Dazu zählt vor allem die markante Front mit großflächigerem Kühlergrill, in den die verschlankten LED-Scheinwerfer nahtlos übergehen. Weiterhin wartet der Campervan mit zahlreichen Chromelementen auf. Dabei besitzt ausschließlich die Top-Version California Ocean eine Chromleiste im Stoßfänger sowie eine serienmäßige Doppelverglasung. Darunter sind die Ausstattungslinien Coast und Beach angesiedelt, wobei letztere keine Küchenzeile und keinen Wassertank besitzt. Dafür können jedoch alle drei Modelle und die zahlreichen Sonderausführungen weiterhin in der schmucken Zweifarben-Lackierung bestellt werden, die eine optische Brücke zur ersten Bulli-Generation schlägt.

Der VW California bietet Schlafgelegenheiten für bis zu vier Personen

Verbessertes Dachbett, freundliches Innendesign

Der VW California Neuwagen bietet Schlafgelegenheiten für bis zu vier Personen. Bei der neuen Generation T6.1 schlummern reisemüde Personen im aufstellbaren Dachbett wohliger denn je. Eingebaute Federteller schonen den Rücken und ein dunkelgraues Faltenbag schirmt Tageslicht zuverlässig ab. Hinzu kommt eine neue Touchscreen-Bedieneinheit in der Dachkonsole. Darüber lassen die die LED-Beleuchtungen in Dach und Wohnraum zeitgesteuert dimmen und das (optionale) elektrohydraulische Schlafdach steuern. Weiterhin zeigt jetzt eine Niveau-Anzeige den Neigungswinkel des VW California an. Wer sich für ein höheres VW California-Modell entscheidet, kann seine Speisen an einer erweiterten Küchenzeile zubereiten. Sie besitzt u.a. eine USB-Doppelsteckdose, moderne Alu-Türgriffe sowie Schiebetüren statt Jalousien im Heckschrank. Generell bestechen alle Einbauten durch ihre neue Holzmaserungs-Optik in hellem oder dunklem Grau. Campingtisch und -stühle für draußen sind in Heckklappe und Schiebetür verstaut. Zudem kann man die umklappbare Zweisitzer-Rücksitzbank im Innenbereich des Campers nun in ein Schlafbett oder eine Lounge verwandeln.

Mehr Assistenten dank elektrischer Lenkung

Da die Karosserie des VW California T6.1 weitgehend der des T5 entspricht, führt er in Teilen ebenso dessen Sicherheitsmerkmale mit. Und die wurden bei letzten Euro NCAP-Test 2013 mit mäßigen 4 von 5 Sternen bewertet. Bemängelt wurden seine Schwächen beim Fußgängerschutz sowie beim Frontalcrash, zurückzuführen u.a. auf die harten Strukturen innerhalb des Armaturenbretts. Dieses wurde jedoch inzwischen durch ein modernes, steiler angewinkeltes ersetzt, das nun auch Platz für den Zentralbildschirm sowie das zukunftsweisende Infotainmentkonzept MIB3 bietet. Ansonsten verfügt der VW California Neuwagen ab Werk über ESP, Front- und Seitenairbags mit Kopfschutz sowie Gurtstrammer mit Kraftbegrenzer. Vorhangairbags für vorne und hinten lassen sich optional hinzubestellen. Dass der Campervan als T6.1 zudem zahlreiche Assistenzsysteme wie den Spurhalte- und Parklenkassistenten beherbergen kann, ist einer weiteren Modernisierung zu verdanken: Dem Wechsel von der hydraulischen zur elektromechanischen Servolenkung. Im Bulli serienmäßig verbaut wird inzwischen auch ein Seitenwindassistent, gegen Aufpreis erweiterbar durch einen Flankenschutz und Anhängerassistenten.

2.0 TDI mit SCR als Reaktion auf den Dieselskandal

Als Transporter-Abkömmling, der ein hohes Eigen- und Zuladungsgewicht bewegen muss, war ein Diesel stets die bevorzugte Motorisierung für einen VW California Neuwagen. Entsprechend waren die Vorgänger-Generationen überproportional stark vom Dieselskandal betroffen. Mit der Generation 6.1 statteten die VW-Ingenieure ihren Kult-Bulli deshalb mit einem neu entwickelten Dieselantrieb aus, die die aktuelle Abgasnorm Euro 6d temp EVAP dank Dieselpartikelflter und SCR-Technologie erfüllt. Der 2.0 TDI leisten in vier Abstufungen zwischen 66 kW (90 PS) und 146 kW (199 PS), wobei die stärkste Variante mit einem Bi-Turbo ausgestattet ist und einem Doppelkuppelungsgetriebe (DSG) ausgeliefert wird. Die beiden stärksten TDI-Modelle lassen sich zudem auf Wunsch mit dem permanenten Allradantrieb 4Motion anstelle des Frontantriebs ausstatten. Den Campingbus mit einem Ottomotor zu bestellen ist nicht mehr möglich. Ein Umbau des Diesel-California in ein Elektrofahrzeug wird vom Kemptener Spezialisten Abt Sportsline GmbH durchgeführt.

Vom Volkswagen Bulli zum VW California

Der ursprüngliche VW Bulli als Vorläufer des VW California lief ab April 1959 in Wolfsburg vom Band und war keineswegs als reiner Freizeit-Camper konstruiert. Vielmehr sollte er in unterschiedlichen Ausführungen ein breites Spektrum an Transportaufgaben erfüllen können. Geplant waren sowohl Bus- als auch Lieferwagen-Modelle, was ihm das liebevolle Kürzel „Bulli“ einbrachte. Das bullig runde Design des VW Käfer-Abkömmlings trug zusätzlich zur Verbreitung des Namens bei. 1960 erschien die VW Bus-Sonderausführung „Samba“ mit acht Sitzen sowie zusätzlichen Türen und Fenstern. Dieser T1 war der Prototyp des heutigen Campingvans, im Folgenden weiter verfeinert durch den niedersächsischen Fahrzeugausbauer Westfalia. Er stattete den Bulli erstmals mit Campingboxen, Schrank, Rollläden sowie einer Sitz-Schlaf-Kombination aus. 1967 wurde die zweite Generation „T2“ des VW Campingbusses eingeführt und mit dem ersten aufstellbaren Schlafdach weiter für den mobilen Reiseeinsatz spezialisiert.  1979 wurde die dritte VW Bus-Generation T3 eingeführt - erkennbar am kastenförmigen Design, das nochmals einen erheblichen Raumgewinn brachte. Die Campingvan-Ausbauten übernahm weiterhin Westfalia, wobei drei Ausstattungslinien verfügbar waren: Joker, Club-Joker und die Topversion Atlantic.  1988 feierte dann der VW California Premiere: Ein von Volkswagen direkt vermarktetes Reismobil, das den Westfalia Joker zur Grundlage hatte und wahlweise mit Hochdach oder Ausstelldach bestellt werden konnte. Bei der Generation T4, gebaut ab 1991, kam noch ein Compactdach ohne Schlaffunktion hinzu. Eine wichtige Änderung betraf den Motor, der fortan vorne statt hinten verbaute wurde. Das Basismodell war der VW California Coach, bei dem u.a. eine Spüle, Kompressor-Kühlbox, ein Zweiflammen-Kocher und eine Standheizung zur Serienausstattung gehörten. Der California T5 rollte ab 2003 in einem eigenen VW-Werk vom Band. Der Grund: Westfalia wurde zuvor von DaimlerChrysler übernommen, sodass Volkswagen den Kultcamper seitdem komplett selbst entwickelt und fertigt.


Vom Volkswagen Bulli zum VW California

Fazit

Mit der Kleinbus-Ausführung seines T1 hat Volkswagen das Tor ins Reismobil-Zeitalter aufgestoßen. Und noch 70 Jahre später ist der der Betten-Bulli unter dem Namen VW California der meistverkaufte Campervan in der Kompaktklasse. Man könnte jetzt abermals die vielen Vorzüge des neuen T6.1 ins Feld, um den Erfolg zu begründen. Angefangen bei der Alltagstauglichkeit über die Geräumigkeit bis zur Vielseitigkeit. In den letzten beiden Punkten hat er übrigens gegenüber den Konkurrenten Opel Zafira Life, Mercedes Marco Polo und Peugeot Alpin Camper die Nase vorn. Neben den rationalen Details ist es aber das Lebensgefühl, das zum Kauf der Ikone animiert. Der Freiheitsgeist der Sixties und des Big Wave-Surfens fahren auch beim digitalisierten VW California immer noch mit – selbst wenn es nur zum Kurztrip an den Baggersee geht. Eine günstigere Alternative könnte der Ford Transit Custom Nugget sein. Für weitere Reisen haben die Wolfsburger den VW Grand California auf Basis des Crafter im Programm.

Pro

  • flexibles Innenraumkonzept
  • außen kompakt, innen geräumig
  • hochwertige Ausstattung mit oder ohne Küche

Contra

  • in die Jahre gekommene Basis (2003)
  • veraltetes Sicherheitskonzept
  • viele Extras nur gegen Aufpreis

Modell Details

Außenfarbe
Kraftstoff
  • Diesel
Getriebeart
  • Automatik
  • Manuell
Leistung
  • 81 kW (110 PS) bis 150 kW (204 PS)
Außen-Abmessung
  • Länge (mm)4.904
  • Höhe (mm)1.990
  • Breite (mm)1.904
  • Radstand (mm)3.000
Gewicht
  • zulässiges Gesamtgewicht (kg)3.000 - 3.080
  • Leergewicht (kg)2.318 - 2.651
  • Anhängerlast gebremst / ungebremst (kg)2.350 / 750

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