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    Carsharing 2020 in Deutschland


    Carsharing – dieser Begriff hat sich in den letzten Jahren zu einem regelrechten Modewort entwickelt. Doch was steckt dahinter und vor allem: für wen lohnt sich die neue, geteilte Automobilwelt? Fragen über Fragen, die sich naturgemäß nicht pauschal beantworten lassen. So existieren gleich eine Fülle unterschiedlicher Ausgestaltungen von Carsharing – von Free Floating bis hin zu stationären Systemen, von monatlich buchbaren Angeboten bis hin zu solchen ohne Fixkosten. Vor- und Nachteile bieten alle Systeme und so kommt es auf die individuellen Bedürfnisse und Ansprüche an.

    Sixt Share App

    Was ist Carsharing überhaupt?

    Der Begriff „Carsharing“ stammt aus dem Englischen und meint das Teilen eines Fahrzeugs bzw. Autos. Die Rede ist von einem gemeinschaftlich genutzten Fahrzeug, das auch minuten- oder stundenweise genutzt werden kann. Aufgrund des kürzeren Zeitraums lässt sich auch nur sehr eingeschränkt von einer Alternative zur Autovermietung sprechen, denn das Carsharing findet in aller Regel nur über wenige Stunden statt.

    Zum ersten Mal in Erscheinung tritt das Carsharing in den 1970er Jahren. In den folgenden Jahren wurden immer wieder Anläufe zur flächendeckenden Etablierung in verschiedenen europäischen Staaten unternommen, doch bis zum Durchbruch dauerte es bis ins 21. Jahrhundert.

     

     

    Welche Formen von Carsharing existieren?

    Carsharing existiert – vereinfacht ausgedrückt – in zwei verschiedenen Formen. Möglichkeit eins ist an eine konkrete Station gebunden, an der die Fahrzeuge ausgeliehen und wohin diese wieder gebracht werden. Die Buchung findet wahlweise über eine App, telefonisch oder via Internet statt. In den meisten Fällen werden hier auch monatliche Kosten fällig, d.h. es bedarf einer vorherigen Anmeldung. Des Weiteren wird für die Nutzung entsprechend der Zeit und der gefahrenen Kilometer ein Entgelt berechnet. Die Anbieter für die stationäre Form von Carsharing blicken vielfach über eine reiche Tradition bis in die 1980er Jahre zurück. Beispiele sind stadtmobil, Cambio oder auch teilAuto und Flinkster, um nur einige der vielen „Player“ auf den meist regionalen Märkten zu nennen. Eine Variante des stationären

    Carsharings ist das private Carsharing, bei dem es sich jedoch um eine private Übereinkunft und kein kommerzielles Angebot handelt.

    Carsharing in Deutschland

    Wem der Sinn nach mehr Flexibilität steht, der entscheidet sich für das Free Floating- Modell beim Carsharing, wie es unter anderem von Share Now angeboten wird. Die Fahrzeuge finden sich insbesondere in den Metropolen und können jederzeit via App geortet und gebucht werden. Eine kleine Einschränkung besteht im Geschäftsgebiet, das oftmals nur die Innenstädte umfasst. Dort ist allerdings eine Ausleihe und Rückgabe ohne räumliche Einschränkung möglich. Zum Öffnen der Fahrzeuge genügt das Smartphone, die Abrechnung erfolgt automatisch, meist via Kreditkarte.

    Carsharing Vergleich Deutschland

    Sixt Share

    Städte: Berlin, Bochum, Dresden, Duisburg, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg

     

     

     

    • Free Floating Carsharing
    • Minutenabrechnung ab 0,09€
    • Stunden & Tagespakete bis 27 Tage
    • Keine Parkgebühren
    • Benzinkosten & Versicherung inklusive
    Carsharing Oply

    Oply

    Städte: Berlin, Hamburg, München

     

     

    • Standortabhängiges Carsharing
    • Tag ab 45 €
    • Stunden ab 6 €
    • Keine Parkgebühren
    • Benzinkosten & Versicherung inklusive
    Share Now Carsharing

    Share Now

    Städte: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart

    • Free Floating Carsharing
    • Minutenabrechnung ab 0,20 €
    • Stunden & Tagespakete
    • Keine Parkgebühren
    • Benzinkosten & Versicherung inklusive
    Miles Carsharing

    Miles Carsharing

    Städte: Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München

    • Free Floating Carsharing
    • Basistarif per 0,89 €/km*
    • Stunden & Tagespakete
    • Parkminuten nur 0,29€/min
    • Benzinkosten & Versicherung inklusive
    Cambio Carsharing

    Cambio Carsharing

    Städte: Aachen, Achim, Berlin, Bielefeld, Bonn, Bremen, Bremerhaven, Brühl, Büren, Eschweiler, Flensburg, Hamburg, Herzogenrath, Hürth, Jülich, Köln, Leer, Lilienthal, Lüneburg, Oldenburg, Saarbrücken, sankt Augustin, Siegburg, Uelzen, Wilhelmshaven, Winsen, Wuppertal, Würselen

    • Standortabhängiges System
    • Basistarif anderes pro Stadt
    • Stunden & Tagespakete
    • Benzinkosten & Versicherung inklusive
    Ubeeqo Carsharing

    Ubeeqo Carsharing

    Städte: Aachen, Achim, Berlin, Bielefeld, Bonn, Bremen, Bremerhaven, Brühl, Büren, Eschweiler, Flensburg, Hamburg, Herzogenrath, Hürth, Jülich, Köln, Leer, Lilienthal, Lüneburg, Oldenburg, Saarbrücken, sankt Augustin, Siegburg, Uelzen, Wilhelmshaven, Winsen, Wuppertal, Würselen

    • Standortabhängiges System
    • Basistarif anderes pro Stadt
    • Stunden & Tagespakete
    • Benzinkosten & Versicherung inklusive
    Flinkster Carsharing

    Flinkster

    Städte: in 400 Städten

    • Standortabhängiges System
    • Ab 1,50 € je Stunde + 18 Cent pro Km
    • Stunden & Tagespakete
    • Benzinkosten & Versicherung inklusive
    Greenwheels Carsharing

    Greenwheels

    Städte: in 25 Städten

    • Standortabhängiges System
    • Ab 0,99 € pro Stunde + 30 Cent pro Km
    • Stunden & Tagespakete
    • Benzinkosten & Versicherung inklusive
    Stadtmobile Carsharing

    stadtmobile

    Städte: Berlin, Hannover, Karlsruhe, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Rhein-Ruhr, Stuttgart, Trier

    • Standortabhängiges System
    • Viele Paketen
    • Stunden & Tagespakete
    • Benzinkosten inklusive

    Welches Carsharing ist wann geeignet?

    Die Frage, welche Form von Carsharing für wen geeignet ist, lässt sich nicht pauschal, sondern nur situationsbezogen beantworten. Hinzu kommt, dass der Markt in Bewegung ist und die Preise variieren. Generell lässt sich sagen, dass Carsharing nur dann in Frage kommt, wenn die jährliche Kilometerleistung unter 10.000 liegt. Wer mehr Auto fährt, ist meist mit dem Kauf oder Leasing besser beraten. In aller Regel wenden sich die Anbieter von Carsharing an Personen, die sonst eher mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und nur gelegentlich ins Auto steigen.

    Auch hier lassen sich Unterschiede ausmachen. Häufige und regelmäßig vorkommende Fahrten sprechen eher für ein stationsbasiertes Modell, das schlichtweg günstiger ist. Die Preisunterschiede zugunsten des stationären Modells zeigen sich sowohl bei einem Wocheneinkauf von zwei Stunden als auch bei einem Tagesausflug oder einer Wochenendreise, wobei die zuletzt Genannte bereits einen klassischen Mietwagen möglich und erschwinglich macht.

    Die Frage, die vor der Nutzung von Carsharing beantwortet werden sollte, ist vor allem die nach der Häufigkeit der Nutzung. Je häufiger man Carsharing benötigt, desto günstiger wird das stationäre Modell, da die monatlichen Grundkosten so nicht mehr ins Gewicht fallen. Umgekehrt ist das Free-Floating natürlich praktisch, weil man kein Fahrzeug zurückbringen muss, sondern stets frei und ungebunden ist. Spontane Entscheidungen lassen sich nur bei diesem Modell treffen, stationsbasierte Fahrzeuge bedürfen vielfach der Vorausplanung. Mancherorts existieren auch Anbieter, die beide Ansätze kombinieren.

    Praktische Aspekte von Carsharing

    Wer sich für das Carsharing interessiert, sollte zunächst einmal feststellen, wo sich der nächste stationäre Anbieter befindet. Vor allem auf dem Land muss oftmals noch eine Anfahrt mit Fahrrad oder Bus einkalkuliert werden. Wer in einer Metropole lebt, schöpft aus dem Vollen und kann sämtliche Modelle nutzen. Ein Pluspunkt des Free Floatings besteht in den fehlenden Grundkosten, sodass man sich auch anmelden kann, ohne das Angebot regelmäßig zu nutzen. In Deutschland existiert kaum eine größere Stadt ohne Carsharing-Angebot. Free Floating ist allerdings nur in den größten Ballungsgebieten möglich, ansonsten muss man ohnehin auf ein stationäres Modell zurückgreifen. Versicherungen müssen natürlich nicht eigens abgeschlossen werden und auch das Tanken ist nur dann nötig, wenn der Füllstand unter 25 Prozent liegt. Zu diesem Zweck arbeiten die Free Floating- Anbieter mit Tankkarten, die kostenlos genutzt werden und deren Nutzung mit Freiminuten belohnt wird. Stationäre Dienste unterhalten meist ein Serviceteam, das sich um dieses Thema kümmert und zudem Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen vornimmt, sodass diese stets in erstklassigem Zustand sind.

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