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Filmreif! Der Audi lunar quattro in Alien: Covenant


07. Juni 2017

Haben Sie schon Ridley Scotts neuen Sci-Fi-Schocker „Alien: Covenant“ gesehen? Falls nicht, sollten Sie einen Kinobesuch noch einplanen – vor allem, wenn Sie Fan deutscher Automobilmarken sind. In dem Film gibt es ein futuristisches Gefährt zu bestaunen, das uns sehr vertraute Ringe trägt: den Audi lunar quattro.

In seinem Filmdebüt wird der Audi lunar quattro vom Besatzungsmitglied Maggie Faris eingesetzt, um das Gelände eines fremden Planeten zu erkunden. Dabei ist der lunar quattro keineswegs nur eine für den Film hergestellte Marketingattrappe. Der solargetriebene Allrader ist tatsächlich funktionsfähig und soll in Kürze Staub auf unserem Nachbarplaneten aufwirbeln. Die passende Parole lautet: "Mission to the Moon - 384,400 kilometres of Vorsprung durch Technik."

Zündfunke Google XPRIZE

Der Audi lunar quattro im Filmeinsatz

Ausgangspunkt für die Entwicklung des Mondrovers war der 2007 von Google gestartete Wettbewerb Lunar XPRIZE. Der Internetgigant rief Tüftler dazu auf, ein Erkundungsfahrzeug zu entwickeln, das folgende Minimalanforderungen erfüllen muss: sicher auf dem Mond landen, 500 Meter Strecke zurücklegen und dabei hoch aufgelöste Foto- und Filmaufnahmen zur Erde schicken. 

Ein hoffnungsvolles Start-up sitzt in Berlin und nennt sich „Part Time Scientists" (PTS). Zusammen mit Audi entwickelt die international besetzte Crew um Gründer Robert Böhme sowohl den lunar quattro als auch die zugehörige Landefähre Alina. Alina soll zwei lunar quattros auf dem Mond absetzen. Gewinnt PTS das Wettrennen zum Mond, winkt dem Team ein imposantes Preisgeld von 20 Millionen Dollar.

Der Mondrover aus dem Audi-Drucker

Audi lunar quattro Rad

Die Audi-Experten unterstützen PTS seit 2015 insbesondere bei der Leichtbaukonstruktion, bei der Entwicklung der quattro-Antriebstechnologie sowie beim zugehörigen Elektroantrieb. Nebenbei erhält der lunar quattro ein Audi-adäquates Gesicht inklusive der rautenförmigen Nase und markentypischen vier Ringe. Durch einen optimalen Materialmix mit einem Aluminiumanteil von 85 Prozent konnte das Gesamtgewicht des Erkundungsfahrzeugs um acht Kilogramm auf 30 Kilogramm reduziert werden.

Gefertigt werden die Aluminiumbauteile in den 3D-Druckanlagen am Audi-Hauptsitz Ingolstadt. Dort kommt ein Diodenlaser-Schmelzverfahren zum Einsatz, das die Herstellung von zugleich ultradünnen, komplexen und hoch stabilen Formen erlaubt. Zwar dauert es 32 Stunden, bis beispielsweise ein Rover-Wheel gedruckt ist. Dafür hält es bei nur einem Millimeter Wandstärke den vorherrschenden Temperaturschwankungen zwischen +130 und -160 Grad Celsius dauerhaft stand.

Audi lunar quattro Test in der Wüste

Angetrieben werden die Räder quattro über einen Audi e-tron-Motor, der seine Energie aus einem Lithiuim-Ionen-Akku bezieht. Aufgeladen wird die Batterie über ein 100W-Solarpanel, das mit einem Neigungswinkel von bis zu 60 Grad gen Sonne ausgerichtet werden kann.

Der Akku muss den Rover für mindestens 14 Erdentage mit Strom versorgen, denn solange dauert eine Mondnacht. Mit dem Aufladen kann sich das Gefährt dann Zeit lassen. Ein Mondtag dauert ziemlich genau einen Erdenmonat.

Damit der lunar quattro sicher vom Boden aus gesteuert und die für einen Sieg notwendigen Bilder schießen kann, zählt weiterhin ein Kopf mit zwei stereoskopischen Kameras sowie einer Wissenschaftskamera für Materialuntersuchungen  zur Ausstattung. Die Höchstgeschwindigkeit des Mondmobils liegt bei 3,6 km/h.

Für 800.000 Euro fliegt ein Stück von Ihnen mit

Um die Landefähre Alina mit den zwei lunar quattros zum Mond zu befördern, benötigt PTS natürlich noch eine Trägerrakete. Am wahrscheinlichsten ist derzeit der Transport mit einer Falcon 9 aus Elon Musks Raumfahrtwerkstatt SpaceX. Aktuelle Planungen gehen davon aus, dass es Ende dieses Jahres endlich heißen kann: The Audi has landed. Ziel der fünftägigen Reise ist ein Landegebiet nördlich des Mondäquators, nahe dem Punkt, an dem die letzte bemannte Apollo-Mission 17 im Jahr 1972 aufgesetzt ist.

Da der lunar quattro durch die Leichtbauweise deutlich an Gewicht verloren hat, kann er jetzt noch zusätzliches Gepäck mitnehmen. Auch Sie als Privatpersonen haben die Möglichkeit, persönliche Dinge zum Mond zu schießen. Glücksbringer, Familienbilder – was immer Ihnen lieb und vor allem teuer ist. Der Transportpreis wird nach Gewicht berechnet und startet bei 800.000 Euro für Güter bis 990 Gramm. Weitere Infos zum Mondversand gibt es auf der Webseite der PTScientists.

Und sollten Sie es doch nicht in den neuen Alien-Film schaffen, gibt folgender Werbekurzfilm einen guten Eindruck von den lunar quattro-Fähigkeiten:

Bildquellen: © Audi


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